Heutige Windenergieanlagen wirken durch die ansprechende Formgebung ihrer Maschinenhäuser optisch durchaus gelungen. Doch gerade damit stellen sie aus aerodynamischer Sicht oftmals ein Problem dar.

Denn entscheidend ist nicht nur, wie der Wind auf die Anlage trifft. Ebenso wichtig ist es, wie verlustarm er diese wieder verlässt. Und das gilt insbesondere für Windparks, bei denen sich viele Einzelanlagen gegenseitig beeinflussen.

Die gewünschte, homogenere Nachlaufströmung erreichen wir durch unser innovatives Design mit Strömungskanal, welcher zentral durch das Maschinenhaus verläuft. Dieser bewirkt ein optimiertes und Verlust reduzierendes Strömungsbild im Bereich hinter der Anlage, bei dem sich kaum noch Verwirbelungen ausbilden.

Gleichzeitig wird der Luftwiderstandsbeiwert gesenkt, was zur reduzierten Belastung einiger Komponenten sowie einer verbesserten Anströmung der Rotorblätter im Nabenbereich führt.

„Natürlich können wir die Geschwindigkeit des Nachlaufes nicht erhöhen, das widerspräche allen Gesetzen der Physik." erklärt Yves Burgold, Erfinder von onwind und Team Manager Aero- & Thermodynamics bei Assystem in München. „Unser Ansatz ist vielmehr eine optimierte Ausmischung der so genannten Nachlaufdelle. In der Folge werden induzierte Turbulenzen im Windpark reduziert, was zu einer höheren Effizienz sowie sinkenden Strukturbelastungen einzelner Anlagen führt.“